Die Seele baumeln lassen: Die Kunst des Nichtstuns

Nichtstun klingt in einer überfüllten Woche fast verdächtig: als hätte man etwas vergessen, verschoben oder nicht geschafft. Dabei ist die bewusste Pause kein Luxus, sondern ein stilles Regulativ für ein Nervensystem, das nicht dafür gemacht ist, dauerhaft im Alarmzustand zu bleiben. Gerade abends kann Nichtstun zu einer kleinen Kunst werden: nicht fliehen, nicht optimieren, sondern für einen Moment wieder bei sich ankommen.

Nichtstun klingt in einer überfüllten Woche fast verdächtig: als hätte man etwas vergessen, verschoben oder nicht geschafft. Dabei ist die bewusste Pause kein Luxus, sondern ein stilles Regulativ für ein Nervensystem, das nicht dafür gemacht ist, dauerhaft im Alarmzustand zu bleiben. Gerade abends kann Nichtstun zu einer kleinen Kunst werden: nicht fliehen, nicht optimieren, sondern für einen Moment wieder bei sich ankommen.

Coenzym Q10 bei CFS?

Coenzym Q10 klingt für viele Menschen mit CFS wie ein naheliegender Ansatz: Wenn die Energieproduktion in den Zellen gestört ist, könnte ein Stoff helfen, der in den Mitochondrien am Elektronentransport beteiligt ist. Die Studienlage ist jedoch vorsichtiger als die Hoffnung. Am besten untersucht ist bisher nicht Coenzym Q10 allein, sondern die Kombination aus CoQ10 und NADH – als Ergänzung, nicht als Ersatz für medizinische Begleitung, Pacing und Symptommanagement.

Coenzym Q10 wird häufig genannt, wenn es bei CFS beziehungsweise ME/CFS um zelluläre Energieproduktion geht. Die Idee ist plausibel, aber nicht bewiesen: Coenzym Q10 bleibt eine mögliche Ergänzung, kein Ersatz für medizinische Begleitung.