STECKBRIEF
- Was: getrocknete Speicherknollen zweier Wüstenpflanzen aus dem südlichen Afrika, Harpagophytum procumbens und H. zeyheri
- Herkunft: überwiegend Wildsammlung im südlichen Afrika, nach Handelsanalysen vor allem in Namibia
- Übliche Anwendung: als Tee, Pulver oder Extrakt zum Einnehmen; die Menge hängt von der Zubereitung ab und steht in der EU-Monografie (dem Fachdokument der EU-Arzneimittelagentur zu Anwendung und Sicherheit der Pflanze) bzw. Packungsbeilage
- Grenze: bei Gelenkschmerzen ohne ärztliche Abklärung höchstens vier Wochen, bei Verdauungsbeschwerden zwei Wochen; nicht unter 18 Jahren
- Rechtsstatus: in der EU als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet; daneben als Nahrungsergänzungsmittel ohne Wirksamkeitsprüfung im Handel
- Studienlage: wenige kleine, kurze Studien zu Knie-, Hüft- und Rückenschmerzen mit geringer Aussagekraft; keine Studien zu entzündlichem Rheuma
Das Knie meldet sich beim Treppensteigen, der Rücken nach der Gartenarbeit. Wer dauerhaft Schmerzmittel meiden möchte, stößt in Apotheke und Drogerie schnell auf Teufelskralle. Die Wurzel aus der Kalahari soll Gelenke beruhigen, sanfter als Tabletten wirken und sogar Knorpel aufbauen.
Die Belege tragen weniger. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erkennt Teufelskralle bei leichten Gelenkschmerzen an, aber ausdrücklich nur wegen ihrer langen Anwendungstradition: Die Studien reichen für feste Schlüsse nicht aus [1] [2]. Bei Knie-, Hüft- und Rückenschmerzen gibt es schwache Hinweise auf einen Nutzen. Bei entzündlichem Rheuma gibt es keine Studien.
Was belegt ist und was nicht
Traditionell
- Leichte Gelenkschmerzen: anerkannt aufgrund langer Anwendung, nicht aufgrund von Studien [1] [2]
- Leichte Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, vorübergehende Appetitlosigkeit [1]
Schwach
- Kniearthrose: wenige kleine Studien, Vergleich mit Placebo und Arthrosemitteln, uneinheitlich [3] [4] [5]
- Hüftarthrose: nur gemeinsam mit Kniearthrose untersucht [6] [7]
- Unspezifischer Kreuzschmerz: zwei Placebostudien, möglicher kurzfristiger Nutzen, geringe Qualität [8]
- Knieschmerzen bei Freizeitläufern: nur eine kleine Studie mit einer Pflanzenmischung [9]
Nicht untersucht
- Rheumatoide Arthritis und andere entzündlich-rheumatische Erkrankungen: keine klinischen Studien; die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie kann die Anwendung dort derzeit nicht als hilfreich empfehlen [10]
- Knorpelaufbau, Wechseljahresbeschwerden, Osteoporose: keine Studien, kein Nutzen nachgewiesen [4] [1]
Arthrose in Knie und Hüfte
Kniearthrose (Evidenz: Schwach). Bei Arthrose wurden Teufelskrallen-Zubereitungen bisher in einer Handvoll Studien geprüft, meist über wenige Wochen und mit kleinen Gruppen. Eine Übersicht von 2004 sah für gemahlene Wurzel mäßige Hinweise auf weniger Schmerzen bei Arthrose an verschiedenen Gelenken [3]. Eine Übersicht von 2017 fand in der einzigen dort einbezogenen Teufelskrallen-Studie dagegen keinen Unterschied zur Vergleichsbehandlung und bewertete die Qualität als niedrig [5].
Oft zitiert wird eine iranische Studie von 2021. Sie verglich einen Trockenextrakt, der einen Monat lang genommen wurde, mit dem Schmerzmittel Meloxicam, das nur zehn Tage gegeben wurde. Am Ende wurden je Gruppe 15 Knie ausgewertet. Nach acht Wochen unterschieden sich Schmerzen und Beweglichkeit nicht belastbar [4]. Daraus folgt nicht, dass beide gleich gut wirken. Dafür war die Studie zu klein, die Behandlungszeiten waren ungleich, und eine Gleichwertigkeit wurde gar nicht geprüft. Auch Angaben zur Verträglichkeit je Gruppe fehlen.
Hüftarthrose (Evidenz: Schwach). Eine eigene Studie nur zur Hüfte gibt es nicht. Eine französische Studie mit 122 Menschen mit Knie- oder Hüftarthrose verglich über mehrere Monate gemahlene Teufelskrallenwurzel mit einem anderen Arthrosemittel, das nicht zu den klassischen Schmerzmitteln zählt. Die Schmerzen besserten sich in beiden Gruppen ähnlich. Durchfall trat unter Teufelskralle bei etwa 8 von 100 Behandelten auf, unter dem Vergleichsmittel bei etwa 27 von 100 [7] [6]. Für Hüfte und Knie getrennt lassen sich die Ergebnisse nicht auswerten.
Fachgesellschaften setzen bei Arthrose auf anderes. Die internationale Arthrose-Gesellschaft OARSI nennt für Kniearthrose Bewegungsprogramme, Gewichtsabnahme mit Bewegung und Bewegungsformen, die Körper und Geist verbinden; Teufelskralle führt sie nicht auf [11]. Die europäische Rheumaliga EULAR empfiehlt allen Menschen mit Hüft- oder Kniearthrose ein Übungsprogramm in ausreichender Dosis [12]. Pflanzenmittel bewertet sie in dieser Empfehlung nicht.
Dass Teufelskralle Knorpel aufbaut, ist eine Werbebehauptung ohne Grundlage. Keine der Patientenstudien hat Knorpel gemessen, etwa im MRT; erfasst wurden Schmerz, Beweglichkeit und Zufriedenheit [4].
Rückenschmerzen
Unspezifischer Kreuzschmerz (Evidenz: Schwach). Gemeint sind Rückenschmerzen ohne erkennbare Ursache wie Bandscheibenvorfall oder Entzündung. Ein Cochrane-Review, also eine Zusammenfassung aller verwertbaren Studien nach festen Regeln, wertete zwei Placebostudien mit zusammen 315 Menschen aus. Die Extrakte linderten die Schmerzen kurzfristig womöglich etwas besser als ein Scheinmittel und verringerten den Bedarf an zusätzlichen Schmerzmitteln. Die Qualität der Belege war niedrig [8]. Eine kleine Vergleichsstudie mit 88 Menschen fand keinen klaren Unterschied zu einem entzündungshemmenden Schmerzmittel; die Autorinnen und Autoren schrieben selbst, dass für einen Gleichwertigkeitsnachweis weit mehr Teilnehmende nötig wären [13] [8].
Einig ist sich die Fachwelt hier nicht. Die Nationale VersorgungsLeitlinie Kreuzschmerz riet 2017 von Teufelskralle ab [14]. Diese Leitlinie ist nicht mehr gültig und wird überarbeitet [15]. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) schreibt 2026, man solle Menschen mit unspezifischem Rückenschmerz nicht davon abraten, wenn sie Teufelskralle anwenden möchten [10]. Eine Empfehlung ist das nicht, eher eine Duldung.
Rheuma: keine Studien
Bei rheumatoider Arthritis und anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen greift das Immunsystem die Gelenke an. Klinische Studien mit Teufelskralle gibt es dazu nicht. Die DGRh kann die Anwendung zur Behandlung dieser Erkrankungen derzeit nicht als hilfreich empfehlen [10]. Auch die Arthrose-Studien lassen sich nicht übertragen; die Studie von 2021 schloss Menschen mit rheumatischen Erkrankungen ausdrücklich aus [4].
Für Betroffene zählt das doppelt. Wer geschwollene, gerötete Gelenke selbst mit einem Pflanzenmittel behandelt, schiebt womöglich eine nötige Abklärung auf [1]. Worin sich Verschleiß und Entzündung unterscheiden, erklärt der Beitrag „Rheuma oder Arthrose?“.
Praxisbox
Wann Gelenkschmerzen ärztlich abgeklärt werden sollten
Die EU-Monografie ist hier eindeutig: Gelenkschmerzen mit Schwellung, Rötung oder Fieber gehören in ärztliche Hände, ebenso Beschwerden, die nach vier Wochen Einnahme anhalten oder sich verschlimmern. Bei Verdauungsbeschwerden liegt die Grenze bei zwei Wochen [1]. Eine Selbstbehandlung ersetzt keine Abklärung.
Wie soll das wirken?
Die Wurzel enthält mehrere Pflanzenstoffe; der bekannteste ist Harpagosid. Er dient als Messgröße für die Qualität. Welcher Stoff die Wirkung trägt, ist aber nicht geklärt [16]. Im Labor hemmten Extrakte in Zellkulturen die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe [17]. Das klingt nach einem natürlichen Schmerzmittel. Bei 25 gesunden Freiwilligen, die drei Wochen lang Wurzelpulver nahmen, veränderten sich genau diese Botenstoffe im Blut jedoch nicht [18]. Ein Laborbefund zeigt eine Möglichkeit, keinen Nutzen am Menschen. Zur Energiemedizin gibt es bei Teufelskralle keine belegten Aussagen.
Verdauung und Appetit
Weniger bekannt ist die zweite traditionelle Anwendung. Die EMA führt Teufelskralle auch bei leichten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und bei vorübergehender Appetitlosigkeit, wiederum allein auf Grundlage langer Anwendung [1]. Der Tee wird dafür schwächer angesetzt als bei Gelenkschmerzen; die Mengen nennt die EU-Monografie [1]. Studien, die einen Nutzen messen, fehlen.
Arzneimittel oder Nahrungsergänzung?
Teufelskralle gibt es als Arzneimittel und als Nahrungsergänzungsmittel. Der Unterschied betrifft vor allem die Qualität. Ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel muss die Prüfanforderungen für Arzneimittel erfüllen; ein klinischer Wirksamkeitsnachweis wird nicht verlangt [19] [20]. Nahrungsergänzungsmittel werden nur angezeigt; das Bundesamt für Verbraucherschutz prüft oder genehmigt sie nicht [21]. Mit der Heilung oder Linderung von Krankheiten dürfen sie nicht werben [22].
Die Qualität schwankt stark. In Rohstoffproben aus Südafrika erreichte oft nur eine Minderheit den Mindestgehalt an Harpagosid, den das Arzneibuch verlangt [23]. Bei 20 Nahrungsergänzungsmitteln aus den USA ließ sich in drei von vier Produkten die gesuchte Pflanzenart per Erbgutanalyse nicht nachweisen [24]. Auf deutsche Arzneimittel lässt sich das nicht übertragen. Es zeigt aber, warum geprüfte Qualität zählt.
Auch zwischen den Zubereitungen gibt es keinen einfachen Umrechnungsschlüssel. Die Studien nutzten jeweils bestimmte Extrakte oder Pulver; wie viel Harpagosid ein Tee liefert, ist nicht verlässlich bestimmt [1] [3]. Ergebnisse eines Extrakts gelten nicht automatisch für ein anderes Produkt
Info
Lesehilfe: Zugelassen heißt nicht eindeutig belegt
Teufelskralle ist in der EU als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet. Das klingt nach geprüfter Wirkung. Die Bewertung beruht aber darauf, dass die Wurzel seit Jahrzehnten genutzt wird und unter den angegebenen Bedingungen als unbedenklich gilt. Geprüft sind Qualität und Unbedenklichkeit, nicht der Nutzen. Die EMA sagt ausdrücklich, dass die Studien für feste Schlüsse nicht ausreichen.
Wie verträglich ist Teufelskralle?
In den Studien vertrugen die meisten Menschen die Wurzel gut. Eine Auswertung von 28 Studien fand bei rund 3 von 100 Behandelten leichte Beschwerden, meist im Magen-Darm-Bereich; in den verblindeten Studien traten Nebenwirkungen nicht häufiger auf als unter Placebo [25]. Die Studien waren allerdings kurz und sehr unterschiedlich. Die EMA nennt neben Magen-Darm-Beschwerden auch Kopfschmerzen, Schwindel und allergische Hautreaktionen, ohne Angabe der Häufigkeit [1].
„Sicherer als Ibuprofen“ ist eine Werbeformel. Eine Studie, die die Verträglichkeit direkt mit einem klassischen Schmerzmittel vergleicht und dabei die Nebenwirkungen je Gruppe ausweist, wurde nicht gefunden; die Meloxicam-Studie von 2021 berichtet keine solchen Zahlen [4]. Belegt ist nur der Vergleich mit einem anderen Arthrosemittel, das selbst häufig Durchfall auslöst [7].
Zu Wechselwirkungen sind in der EU-Monografie keine gemeldet [1]. Ausgeschlossen sind sie damit nicht. Bei einem Menschen unter dem Gerinnungshemmer Warfarin traten Hauteinblutungen auf; ob Teufelskralle die Ursache war, ist unklar [26]. Im Reagenzglas hemmte die Hälfte von zehn Handelspräparaten schwach ein Leberenzym, das viele Arzneimittel abbaut [27]. Die DGRh berichtet von einem Anstieg des Blutzuckers bei insulinpflichtigem Diabetes, der nach dem Absetzen zurückging [10].
Sicherheitsbox
WICHTIG ZUR SICHERHEIT
- Nebenwirkungen: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hautausschlag; Häufigkeit laut EMA unbekannt, in Studien bei etwa 3 von 100 leichte Beschwerden [1] [25].
- Gegenanzeigen: aktives Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, Überempfindlichkeit gegen die Wurzel [1].
- Gallensteine: vor der Anwendung ärztlich beraten lassen [1].
Schwangerschaft, Stillzeit, unter 18 Jahren: nicht empfohlen, weil Daten fehlen [1]. - Gerinnungshemmer und Diabetesmittel: Wechselwirkungen nicht bewiesen, aber Einzelbeobachtungen bei Warfarin und Insulin; Einnahme vorher ärztlich besprechen [26] [10].
Warnzeichen: geschwollene, gerötete Gelenke oder Fieber sowie Beschwerden über vier Wochen ärztlich abklären lassen [1].
Woher die Wurzel kommt
Auf den Sandflächen der Kalahari wächst die Pflanze flach am Boden. Der Name spielt auf ihre verholzten Früchte mit hakigen Armen an. Genutzt werden die knolligen Nebenwurzeln [1]. Gesammelt wird überwiegend wild; Hauptlieferland war in Handelsanalysen Namibia, kleinere Mengen kamen aus Südafrika und Botswana [28]. Im internationalen Artenschutzabkommen CITES ist die Teufelskralle nicht gelistet [29]. Das garantiert aber keine faire oder nachhaltige Sammlung: In einer namibischen Fallstudie waren nur zwei von drei untersuchten Sammelgemeinschaften zertifiziert [30].
Gelenkschmerzen in der Lebensmitte
Für Wechseljahresbeschwerden, Knochendichte oder Knochenbrüche ist Teufelskralle weder anerkannt noch untersucht [1]. Eigene Studien bei Frauen in den Wechseljahren gibt es nicht. Alter und Geschlecht allein machen die Arthrose- und Rückenstudien für diese Gruppe nicht aussagekräftiger.
Woran geforscht wird
Für eine mögliche Überarbeitung der Monografie hat die EMA 2025 neue Daten gesammelt; ein Ergebnis steht aus [31]. Eine laufende Patientenstudie zu Teufelskralle allein ist in den öffentlichen Registern derzeit nicht zu finden. Offen bleibt die Kernfrage: Ob ein bestimmter Extrakt bei Knie- oder Hüftarthrose über Monate spürbar hilft, könnten nur größere, getrennt nach Gelenk ausgewertete Studien klären [3].
FAQ – Häufige Fragen
Hilft Teufelskralle bei Arthrose?
Möglicherweise etwas, sicher belegt ist es nicht. Die EU erkennt die Wurzel bei leichten Gelenkschmerzen nur aufgrund langer Anwendung an. Die wenigen Studien zu Knie- und Hüftarthrose sind klein und kurz. Leitlinien setzen bei Arthrose vor allem auf Bewegung.
Wirkt Teufelskralle so gut wie ein Schmerzmittel?
Das ist nicht gezeigt. Eine kleine Studie fand nach acht Wochen keinen deutlichen Unterschied zu Meloxicam, war aber zu klein und zu ungleich angelegt, um Gleichwertigkeit zu beweisen. Auch eine bessere Verträglichkeit gegenüber klassischen Schmerzmitteln ist nicht direkt belegt.
Hilft Teufelskralle bei Rückenschmerzen?
Bei Rückenschmerzen ohne erkennbare Ursache gibt es schwache Hinweise auf kurzfristig etwas weniger Schmerzen. Die Studienqualität ist niedrig. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie rät Menschen, die es versuchen möchten, nicht ab.
Hilft Teufelskralle bei Rheuma?
Bei rheumatoider Arthritis und anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen gibt es keine Studien. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie kann sie dort derzeit nicht als hilfreich empfehlen. Geschwollene, gerötete Gelenke gehören ärztlich abgeklärt.
Baut Teufelskralle Knorpel auf?
Dafür gibt es keinen Beleg. In keiner Patientenstudie wurde Knorpel gemessen; untersucht wurden nur Schmerzen und Beweglichkeit.
Wer sollte Teufelskralle nicht nehmen?
Menschen mit aktivem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Bei Gallensteinen vorher ärztlich beraten lassen. In Schwangerschaft, Stillzeit und unter 18 Jahren wird die Wurzel nicht empfohlen. Wer Gerinnungshemmer oder Diabetesmittel nimmt, bespricht die Einnahme vorher.
Wie lange darf man Teufelskralle einnehmen?
Bei Gelenkschmerzen sollten Beschwerden, die länger als vier Wochen anhalten, ärztlich abgeklärt werden, bei Verdauungsbeschwerden nach zwei Wochen. Daten zur Sicherheit über viele Monate fehlen.
Worauf achte ich beim Kauf?
Ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel muss die Prüfanforderungen für Arzneimittel erfüllen; ein Wirksamkeitsnachweis wird nicht verlangt. Nahrungsergänzungsmittel werden nur angezeigt und nicht behördlich geprüft. Wie viel man nimmt, steht in der Packungsbeilage; zwischen Tee, Pulver und Extrakt gibt es keinen verlässlichen Umrechnungsschlüssel, und die Ergebnisse eines Extrakts gelten nicht automatisch für ein anderes Produkt. Welches Produkt am besten wirkt, lässt sich aus den Studien deshalb nicht sagen. Halten Beschwerden länger als vier Wochen an, gehören sie ärztlich abgeklärt. [1] [19] [20] [21]
Recherchestand: Oktober 2026 · Nächste Prüfung: April 2027
Hinweis: Dieser Beitrag informiert und ersetzt keine medizinische Beratung oder Behandlung.
Quellen & Forschungsstand
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