Kreislaufprobleme bei Hitze

Wenn das Thermometer über Tage nicht unter 30 Grad fällt, meldet sich bei vielen Menschen zuerst der Kreislauf: Schwindel beim Aufstehen, bleierne Müdigkeit, ein Pulsschlag, der auch im Liegen nicht zur Ruhe kommt. Hinter diesen Beschwerden steht keine Befindlichkeit, sondern messbare Physiologie – der Körper opfert Blutdruckstabilität, um Wärme loszuwerden. Dieser Beitrag ordnet ein, was dabei geschieht, wie belastbar die Evidenz ist und wo aus Erschöpfung ein Notfall wird.
Gesunde Ernährung im Sommer

Leichte Kost für heiße Tage: Was dem Körper guttut. Wenn die Wochenmitteltemperatur in Deutschland über 20 Grad Celsius steigt, verändert sich nicht nur der Appetit, sondern auch die Physiologie dahinter. Was als Sommerküche gilt, ist deshalb weniger eine Geschmacksfrage als eine Frage der Thermoregulation, des Flüssigkeitshaushalts und der Hygiene.
Stillen im Sommer: Tipps für heiße Tage

Wenn das Thermometer über 30 Grad klettert, wächst bei stillenden Müttern die Unsicherheit: Reicht Muttermilch noch aus, braucht das Baby zusätzlich Wasser, verändert Hitze die Milchbildung? Die schulmedizinische Antwort ist unspektakulär und gerade darin beruhigend – sie verlangt weniger Zusatzmaßnahmen, als der Alltagsverstand vermutet. Wer die wenigen belastbaren Regeln kennt, kann den Spätsommer entspannter erleben, statt ihn zu bewachen.
Hitzschlag und Sonnenstich unterscheiden
![Beide Begriffe fallen im Spätsommer fast im gleichen Atemzug – medizinisch bezeichnen sie jedoch zwei sehr unterschiedliche Zustände. Der eine ist unangenehm und meist harmlos, der andere ein lebensbedrohlicher Notfall mit einer Sterblichkeit, die in der Literatur zwischen zehn und achtzig Prozent angegeben wird [1]. Wer die Unterschiede kennt, gewinnt im entscheidenden Moment Minuten – und Minuten sind hier die eigentliche Therapie.](https://sanawiki.de/wp-content/uploads/2026/08/2608_sw-TA-34-8-17-2_Hitzschlag-Sonnenstich.webp)
Beide Begriffe fallen im Spätsommer fast im gleichen Atemzug – medizinisch bezeichnen sie jedoch zwei sehr unterschiedliche Zustände. Der eine ist unangenehm und meist harmlos, der andere ein lebensbedrohlicher Notfall mit einer Sterblichkeit, die in der Literatur zwischen zehn und achtzig Prozent angegeben wird [1]. Wer die Unterschiede kennt, gewinnt im entscheidenden Moment Minuten – und Minuten sind hier die eigentliche Therapie.
Wenn der Urlaub krank macht: Häufige Reisebeschwerden

Magen-Darm, Sonnenbrand, Insektenstiche: Was wirklich passiert – und was hilft.
Reisedurchfall: Vorbeugen und behandeln

Nach dem langen Abend am Strandrestaurant kommt oft nicht die Erholung, sondern der Gang zur Toilette: Reisedurchfall ist die häufigste Erkrankung auf Fernreisen und betrifft je nach Zielregion bis zu 70 Prozent der Reisenden. Die gute Nachricht ist, dass die wirksamste Behandlung selten in der Antibiotikapackung liegt, sondern in einem Glas mit der richtigen Mischung aus Wasser, Salz und Zucker. Die schlechtere: Viele der klassischen Vorsichtsregeln schützen weniger gut, als ihr guter Ruf vermuten lässt.
Insektenstiche richtig behandeln

Ein Stich im Spätsommer ist selten ein medizinisches Problem – und manchmal doch eines. Der Unterschied liegt nicht im Schmerz, sondern in wenigen Merkmalen, die man kennen muss: welches Tier gestochen hat, wie schnell die Reaktion kommt, wie weit sie über die Einstichstelle hinausgeht. Dieser Beitrag ordnet Mücken-, Wespen- und Zeckenstiche entlang der schulmedizinischen Evidenz und trennt dabei sauber zwischen dem, was belegt ist, und dem, was nur oft wiederholt wird.
Augengesundheit im Sommer

Die Haut cremen wir ein, die Augen vergessen wir. Dabei sammelt die Augenlinse UV-Dosis über Jahrzehnte, und die Tränenfilm-Balance kippt im Spätsommer besonders leicht – zwischen Klimaanlage, Zugluft und trockener Hitze. Dieser Beitrag ordnet ein, was schulmedizinisch belegt ist, was umstritten bleibt und welche Maßnahmen im August tatsächlich etwas bewirken.
Dehydration erkennen und vermeiden

Der Körper meldet Flüssigkeitsmangel spät – und bei Risikopatienten oft gar nicht. Wer nach einer Operation, mit Herz- oder Nierenerkrankung oder im höheren Alter durch einen spätsommerlichen Hitzetag geht, kann sich auf Durst als Warnsignal nicht verlassen. Die Schulmedizin hat in den letzten Jahren präzise beschrieben, welche Zeichen tatsächlich tragen und welche uns systematisch täuschen.
Schwimmen: Das ideale Sommertraining

Wenn die Augusthitze die Luft flimmern lässt und die Sommerküche leichte Erfrischung fordert, zieht es viele Menschen intuitiv ans Wasser. Schwimmen ist weit mehr als eine willkommene Abkühlung in der Urlaubszeit; es ist ein hochwirksames Ganzkörpertraining, das Herz, Muskeln und Geist gleichermaßen fordert und fördert.