Was ist ein Komplextrauma (komplexe PTBS)?

Wiederholte oder lang anhaltende Traumatisierungen können Spuren hinterlassen, die weit über klassische Angstreaktionen hinausreichen. Die ICD-11 beschreibt dafür die komplexe posttraumatische Belastungsstörung: eine klar definierte Diagnose, die PTBS-Symptome mit anhaltenden Problemen der Emotionsregulation, des Selbstbildes und der Beziehungsgestaltung verbindet.
Anti-Kriegs-Tag: Die gesundheitlichen Folgen von Krieg

Krieg verletzt nicht nur durch Schüsse und Explosionen. Er zerstört zugleich die Bedingungen, unter denen Menschen gesund bleiben oder wieder gesund werden können: medizinische Versorgung, sauberes Wasser, Nahrung, Schutz, soziale Beziehungen und Zukunftssicherheit. Die gesundheitlichen Folgen von Krieg reichen deshalb von akuten Traumata bis zu Erkrankungen, die noch Jahre nach dem Ende der Gewalt fortbestehen.
Internationaler Tag der Ersten Hilfe

Am zweiten Samstag im September erinnert der Internationale Tag der Ersten Hilfe daran, dass die Rettungskette nicht mit dem Notarztwagen beginnt, sondern mit einem Menschen, der hinsieht und handelt. In Deutschland beginnt heute mehr als jede zweite Wiederbelebung vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes – und trotzdem stagniert die Überlebensrate bei knapp elf Prozent. Dieser Beitrag ordnet ein, was von den klassischen Erste-Hilfe-Maßnahmen wirklich belegt ist, was Leitlinien inzwischen anders formulieren und wo die Lücke zwischen Wissen und Handeln liegt.
Suizid-Prävention: Hinsehen und helfen

Wenn jemand nicht mehr leben will: Wie du Warnsignale erkennst, ein hilfreiches Gespräch beginnst und professionelle Unterstützung organisierst. Der Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September erinnert daran, dass suizidale Krisen behandelbar und häufig vorübergehend sind.
Sicherheit beim Grillen: Verbrennungen vermeiden

Der Grill ist im Spätsommer ein Ort der Entschleunigung – und zugleich die häuslichste aller Hitzequellen. Rund 4.000 Grillunfälle pro Jahr in Deutschland, davon etwa 400 bis 500 mit schwersten Brandverletzungen, entstehen fast nie aus Pech, sondern aus wenigen wiederkehrenden Entscheidungen. Wer diese Entscheidungen kennt, kann den Abend genießen, ohne die Notaufnahme mitzudenken.
Was ist eine Generalvollmacht?

Eine Generalvollmacht überträgt einem Menschen die Befugnis, für einen anderen fast alles zu regeln – vom Mietvertrag bis zum Bankgeschäft. Gerade dort, wo es um Krankheit, Klinik und Pflege geht, endet ihre Reichweite jedoch früher als viele annehmen. Wer im Spätsommer die Zeit für ruhige Gespräche nutzt, sollte den Unterschied zur Vorsorgevollmacht kennen, bevor der Ernstfall die Entscheidung erzwingt.
Was ist Sommer-Asthma (Spätsommer-Schub)?

Wer Asthma hat, kennt den Frühling als kritische Zeit. Doch viele Betroffene erleben einen zweiten, weniger bekannten Gipfel: Ende August und im September, wenn Beifuß und Ambrosia blühen, Schimmelsporen über abgeernteten Feldern liegen und Ozon in der Hitze ansteigt. Dieser Beitrag ordnet ein, was hinter dem Spätsommer-Schub steckt, was die Evidenz belegt und wo sie Lücken lässt.
Was ist eine Dehydratation?

Ein Flüssigkeitsmangel kündigt sich seltener durch Durst an, als die meisten Menschen vermuten – und die vertrauten Warnzeichen halten der wissenschaftlichen Prüfung schlechter stand, als es der medizinische Alltag suggeriert. Wer im Spätsommer bei Hitze arbeitet, Sport treibt oder ältere Angehörige begleitet, profitiert deshalb weniger von starren Trinkregeln als von einem geschärften Blick für die tatsächlich belastbaren Signale.
Alzheimer: Was schützt das Gehirn?

Dem Vergessen vorbeugen: Die besten Strategien gegen Alzheimer.
Leichte Sommerküche für heiße Tage

Wenn die Abende im Spätsommer noch lange warm bleiben, verändert sich nicht nur der Appetit, sondern auch die Physiologie dahinter. Die leichte Sommerküche ist deshalb mehr als ein kulinarischer Stil: Sie ist eine praktische Antwort auf Flüssigkeitsverluste, Elektrolytverschiebungen und eine Verdauung, die bei Hitze zusätzliche Wärme erzeugt. Dieser Beitrag ordnet ein, was schulmedizinisch belegt ist, was in der Küche wirklich zählt und wo die Evidenz erstaunlich dünn bleibt.