Stellen Sie sich vor, Ihr wichtigstes Entgiftungsorgan arbeitet auf Hochtouren, kämpft gegen Eindringlinge – und Sie bemerken absolut nichts davon. Keine Schmerzen, kein Fieber, kein Warnsignal. Genau das ist die Tücke der viralen Hepatitis. Sie nistet sich ein, oft unbemerkt über Jahrzehnte, bis der Schaden irreversibel ist. Mit dem Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli rückt eine Erkrankungsgruppe in den Fokus, die weltweit täglich 3.500 Leben fordert und dennoch oft unterschätzt wird. Gerade jetzt, in der sommerlichen Reisezeit, in der wir uns unbeschwert in fernen Ländern bewegen, gewinnt das Thema an akuter Brisanz. Wie navigieren wir sicher durch die Risiken, und welche Entwicklungen in der modernen Medizin geben Grund zur Hoffnung?
Ein globales Problem im Schatten
Virale Hepatitis bleibt eine der größten globalen Gesundheitsbedrohungen unserer Zeit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt in ihrem Global Hepatitis Report 2024, dass weltweit etwa 254 Millionen Menschen mit einer chronischen Hepatitis-B-Infektion und 50 Millionen mit einer chronischen Hepatitis-C-Infektion leben [1]. Jedes Jahr infizieren sich über zwei Millionen Menschen neu – das sind mehr als 6.000 pro Tag. Die Zahl der jährlichen Todesfälle ist zuletzt auf 1,3 Millionen gestiegen, wovon 83 Prozent auf Hepatitis B und 17 Prozent auf Hepatitis C zurückzuführen sind [1]. Damit ist virale Hepatitis neben der Tuberkulose die tödlichste infektiöse Todesursache weltweit.
In Deutschland zeigen die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) für das Jahr 2024 insgesamt 22.126 gemeldete Hepatitis-B-Infektionen und 9.624 Hepatitis-C-Fälle [2]. Diese Zahlen stellen zwar einen leichten Rückgang von fünf bzw. acht Prozent gegenüber dem Vorjahr dar, sind aber im Vergleich zu 2021 fast verdreifacht bzw. verdoppelt [2]. Dieser Anstieg erklärt sich teilweise durch das seit Oktober 2021 eingeführte Screening im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung, das zuvor unentdeckte chronische Infektionen aufdeckt. Der Welt-Hepatitis-Tag 2025 steht unter dem Motto „Lass uns Klartext reden“ und zielt darauf ab, Barrieren wie mangelndes Bewusstsein, Fehlinformationen und Stigmatisierung abzubauen [3].
Hepatitis A: Der blinde Passagier im Sommerurlaub
Hepatitis A ist die häufigste impfpräventable Infektionskrankheit auf Reisen [4]. Das Virus wird fäkal-oral übertragen, meist durch verunreinigtes Wasser oder kontaminierte Lebensmittel wie Meeresfrüchte, gefrorene Beeren oder unzureichend gewaschenes Obst [5]. Auch enge Personenkontakte im Haushalt oder bestimmte Sexualpraktiken können zur Übertragung führen. Die Inkubationszeit beträgt im Durchschnitt 28 bis 30 Tage [5].
Während die Infektion bei Kindern oft asymptomatisch verläuft, entwickeln die meisten Erwachsenen eine akute symptomatische Hepatitis mit unspezifischen gastrointestinalen Beschwerden, Fieber und der typischen ikterischen Phase mit Gelbfärbung von Haut und Augen, dunklem Urin und hellem Stuhl [5]. Die Erkrankung heilt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Monaten vollständig aus, chronische Verläufe kommen nicht vor. Allerdings können bei 10 bis 15 Prozent der Patienten protrahierte oder rezidivierende Verläufe auftreten [5]. Die Letalität ist gering, steigt jedoch mit dem Alter und bei Vorerkrankungen der Leber.
Epidemiologisch gilt Deutschland als Niedriginzidenzland, was paradoxerweise ein Risiko birgt: Immer weniger Erwachsene haben eine natürliche Immunität, sodass bei Reisen in Endemiegebiete ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht [5]. Vor der COVID-19-Pandemie lag der Anteil der wahrscheinlich im Ausland erworbenen Fälle bei 30 bis 40 Prozent. Die STIKO empfiehlt die Hepatitis-A-Impfung daher dringend für Reisende in Risikogebiete, für Personen mit erhöhtem beruflichem Risiko und für Männer, die Sex mit Männern haben [6]. Wer in den Sommerurlaub in tropische oder subtropische Regionen aufbricht, sollte den Impfschutz rechtzeitig prüfen lassen – die Impfung kann auch kurzfristig vor der Abreise erfolgen und bietet mathematischen Modellierungen zufolge einen Schutz von bis zu 30 bis 40 Jahren [4].
Hepatitis B: Wenn das Virus bleibt
Im Gegensatz zur Hepatitis A wird das Hepatitis-B-Virus (HBV) vor allem parenteral über Blut und Blutprodukte, sexuell durch ungeschützten Geschlechtsverkehr sowie perinatal von der Mutter auf das Neugeborene übertragen [7]. Weltweit leben laut WHO etwa 254 Millionen Menschen mit einer chronischen HBV-Infektion, wobei die höchste Krankheitslast in den WHO-Regionen Westpazifik und Afrika liegt [1]. In Deutschland weisen laut der DEGS1-Studie des RKI etwa 0,3 Prozent der Erwachsenen eine akute oder chronische Infektion auf [7].
Eine Infektion im Erwachsenenalter heilt in den meisten Fällen aus, doch bei 5 bis 10 Prozent geht sie in eine chronische Form über [7]. Bei Säuglingen liegt dieses Risiko bei bis zu 90 Prozent – ein Grund, warum die perinatale Übertragung weltweit so gefürchtet ist. Die chronische Entzündung ist brandgefährlich, da sie über Jahre hinweg schleichend zur Leberzirrhose oder zum hepatozellulären Karzinom führen kann. Allein Hepatitis B verursacht weltweit jährlich über eine Million Todesfälle [1].
Die effektivste Waffe gegen Hepatitis B ist die Prävention. Die STIKO empfiehlt die Impfung als Standard für alle Säuglinge und Kleinkinder sowie für Erwachsene mit erhöhtem Risiko, darunter medizinisches Personal, Dialysepatienten und Reisende in Hochendemiegebiete [8]. Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) empfiehlt die Impfung insbesondere für Reisende, die sich länger als vier Wochen in Ländern mit einer Prävalenz von mindestens zwei Prozent aufhalten [4]. Für chronisch Infizierte stehen heute gut verträgliche antivirale Therapien mit Nukleosid- oder Nukleotidanaloga wie Entecavir, Tenofovirdisoproxilfumarat oder Tenofoviralafenamid zur Verfügung, die das Virus effektiv unterdrücken [9]. Diese Medikamente müssen in der Regel lebenslang eingenommen werden, da sie das Virus nicht vollständig eliminieren können.
Die Forschung arbeitet jedoch intensiv an einer „funktionellen Heilung“, definiert als dauerhafter Verlust des Hepatitis-B-Oberflächenantigens nach Therapieende. Ein vielversprechender Ansatz ist der therapeutische Impfstoff „TherVacB“ des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), der im Juni 2025 erstmals in einer klinischen Phase-1b/2a-Studie am Patienten getestet wurde [10]. Aktuelle Daten zeigen zudem, dass neuartige Medikamentenkombinationen bei etwa 20 Prozent der Behandelten eine funktionelle Heilung erzielen können – ein signifikanter Fortschritt gegenüber den bisherigen Raten von drei bis fünf Prozent [10].
Hepatitis C: Die leise Revolution der Medizin
Die Hepatitis C wird fast ausschließlich über Blut übertragen, wobei der Hauptübertragungsweg die gemeinsame Nutzung von Spritzenutensilien bei intravenösem Drogenkonsum ist [11]. In Deutschland liegt die Prävalenz von HCV-Antikörpern in der Allgemeinbevölkerung bei etwa 0,3 Prozent, in bestimmten Risikogruppen wie injizierenden Drogengebrauchenden jedoch bei 37 bis 75 Prozent [2]. Eine akute HCV-Infektion verläuft in etwa 75 Prozent der Fälle asymptomatisch [11]. Bei der Mehrheit der Betroffenen entwickelt sich eine chronische Infektion, die unbehandelt über Jahrzehnte zu schweren Leberschäden führen kann.
Doch hier hat die moderne Medizin einen wahren Triumph gefeiert. Mit der Einführung der direkt antiviral wirkenden Substanzen (DAA) können heute über 95 Prozent der Patienten innerhalb von acht bis zwölf Wochen geheilt werden – unabhängig vom Genotyp, von Vortherapien oder dem Fibrosestadium [12]. Die Therapie ist gut verträglich und stellt einen Meilenstein auf dem Weg zum Ziel der WHO dar, virale Hepatitis bis 2030 als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit zu eliminieren [13]. Allerdings zeigen aktuelle Berichte, dass dieses Ziel eine Herausforderung bleibt: Weltweit waren Ende 2022 nur 36 Prozent der Menschen mit chronischer Hepatitis C diagnostiziert und lediglich 20 Prozent behandelt [1].
Hepatitis D und E: Die ungleichen Geschwister
Hepatitis D ist ein unvollständiges Virus, das nur in Anwesenheit von Hepatitis B existieren kann. Weltweit sind schätzungsweise 12 bis 20 Millionen Menschen betroffen [14]. Eine HDV-Koinfektion erhöht das Risiko für die Entwicklung einer Leberzirrhose im Vergleich zur HBV-Monoinfektion um fast das Vierfache und beschleunigt das Fortschreiten zu Leberkrebs [14]. Ein Lichtblick ist die Zulassung des Entry-Inhibitors Bulevirtide (Hepcludex), der den NTCP-Rezeptor an Leberzellen blockiert und so das Eindringen der Viren verhindert [15]. In der Phase-3-Studie MYR301 erreichten 90 Prozent der Patienten mit nicht nachweisbarer HDV-RNA eine anhaltende virologische Suppression auch nach Therapieende [15].
Hepatitis E hingegen wird in Deutschland und Europa vor allem zoonotisch übertragen. Das Hauptreservoir bilden Haus- und Wildschweine – etwa 40 bis 50 Prozent der Hausschweine in Deutschland weisen Antikörper gegen HEV auf [17]. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt primär durch den Verzehr von unzureichend erhitztem Schweine- oder Wildfleisch [16]. Wer im Sommer grillt, sollte darauf achten, dass Schweinefleisch vollständig durchgegart wird. Bei gesunden Menschen heilt die Infektion meist folgenlos aus, für Schwangere oder immunsupprimierte Personen kann sie jedoch lebensbedrohlich werden [16].
Licht ins Dunkel bringen: Die Bedeutung des Screenings
Die größte Gefahr der chronischen Virushepatitis ist ihre Unsichtbarkeit. Viele Betroffene leben jahrelang mit dem Virus, ohne es zu wissen. Um diese stille Bedrohung aufzudecken, haben gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland seit Oktober 2021 ab dem 35. Lebensjahr einmalig Anspruch auf ein Screening auf Hepatitis B und C im Rahmen der allgemeinen Gesundheitsuntersuchung gemäß § 25 SGB V [18]. Beim HBV-Screening wird zunächst auf das Oberflächenprotein HBsAg getestet, beim HCV-Screening auf Antikörper – jeweils mit anschließender Bestätigungsdiagnostik bei positivem Befund [18].
Diese Maßnahme ist entscheidend, um die hohe Dunkelziffer unentdeckter Infektionen zu senken. Die Deutsche Leberstiftung geht davon aus, dass ein erheblicher Teil der chronisch Infizierten in Deutschland nicht diagnostiziert ist [19]. Nur wer von seiner Infektion weiß, kann behandelt werden – und bei Hepatitis C bedeutet Behandlung heute in über 95 Prozent der Fälle Heilung.
Perspektive: Zwischen Fortschritt und Verantwortung
Der Kampf gegen virale Hepatitis erfordert ein Zusammenspiel verschiedener Ebenen. Es reicht nicht aus, nur auf die neuesten Medikamente zu blicken. Prävention durch Impfungen, Aufklärung über Übertragungswege, flächendeckende Screenings und nicht zuletzt ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit – etwa bei der Reiseplanung im Sommer – greifen ineinander. Die WHO hat das Ziel formuliert, virale Hepatitis bis 2030 zu eliminieren [13]. Ob dieses Ziel erreichbar ist, hängt davon ab, ob wir die vorhandenen Werkzeuge konsequent einsetzen: Impfungen für Hepatitis A und B, Screening für Hepatitis B und C, und die hochwirksamen Therapien für alle, die sie brauchen. Die Leber, dieses unermüdliche Organ, das täglich über 500 Aufgaben erfüllt, verzeiht vieles. Aber sie braucht unseren Schutz, bevor es zu spät ist.
S→K: Die Leber natürlich entgiften.
FAQ – Häufige Fragen zu Hepatitis
Was ist der Unterschied zwischen Hepatitis A, B und C?
Hepatitis A wird über verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen und heilt stets akut aus. Hepatitis B und C werden vorwiegend über Blut oder Körperflüssigkeiten übertragen und können chronisch werden, was unbehandelt zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führt.
Wie wirkt die Impfung gegen Hepatitis A und B?
Die Impfungen regen das Immunsystem an, schützende Antikörper zu bilden. Ein vollständiger Impfschutz bietet einen sehr zuverlässigen, oft jahrzehntelangen Schutz. Gegen Hepatitis C existiert bislang kein Impfstoff.
Wann sollte man sich auf Hepatitis testen lassen?
Ein Test ist ratsam bei unklaren Leberwerten, nach Risikosituationen oder vor immunsuppressiver Therapie. Seit 2021 wird ein einmaliges Screening auf Hepatitis B und C für alle gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren im Rahmen des Check-ups angeboten.
Kann man Hepatitis C heilen?
Ja, Hepatitis C ist heute in über 95 Prozent der Fälle heilbar. Moderne DAA-Medikamente werden über 8 bis 12 Wochen als Tabletten eingenommen und führen zur vollständigen Viruselimination.
Hilft eine Ernährungsumstellung bei Hepatitis?
Eine lebergesunde Ernährung mit Verzicht auf Alkohol unterstützt die Leberfunktion, kann aber die Viren nicht bekämpfen. Bei chronischer Hepatitis B oder C ist eine gezielte medizinische Therapie unerlässlich.
Was ist die stille Gefahr bei Hepatitis?
Chronische Hepatitis B und C verlaufen oft über Jahrzehnte symptomfrei. Betroffene bemerken die Erkrankung häufig erst, wenn bereits irreversible Schäden wie Leberzirrhose oder Leberkrebs entstanden sind.
Kann man sich im Urlaub mit Hepatitis anstecken?
Ja, besonders Hepatitis A ist ein typisches Reiserisiko in tropischen Regionen. Kontaminiertes Wasser, ungewaschenes Obst oder Meeresfrüchte sind häufige Infektionsquellen. Eine Impfung vor der Reise schützt zuverlässig.
Hinweis: Dieser Beitrag informiert und ersetzt keine medizinische Beratung oder Behandlung.
Quellen & Forschungsstand
- World Health Organization. Global hepatitis report 2024: action for access in low- and middle-income countries. World Health Organization. 2024. https://www.who.int/publications/i/item/9789240091672
- Robert Koch-Institut (RKI). Epidemiologie von Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Virusinfektionen in Deutschland 2024. Epidemiologisches Bulletin 30/2025. 2025. https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2025/30_25.pdf?__blob=publicationFile&v=4
- World Hepatitis Alliance. World Hepatitis Day 2025. World Hepatitis Alliance. 2025. https://www.worldhepatitisday.org/
- Rothe C et al. Reiseimpfungen – Hinweise und Empfehlungen. Flug u Reisemed. 2026. https://gpk.de/downloadp/Reiseimpfempfehlungen-DTG-StAR-2026.pdf
- Robert Koch-Institut (RKI). RKI-Ratgeber – Hepatitis A. 2026. https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_HepatitisA.html
- Robert Koch-Institut (RKI). Epidemiologisches Bulletin 4/2025 – STIKO-Empfehlungen. 2025. https://www.rki.de/EN/Topics/Infectious-diseases/Immunisation/STIKO/STIKO-recommendations/Downloads/04_25_english.pdf?__blob=publicationFile&v=2
- Robert Koch-Institut (RKI). RKI-Ratgeber Hepatitis B und D. RKI. 2018. https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_HepatitisB.html
- Ständige Impfkommission (STIKO). Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Schutzimpfung gegen Hepatitis B. RKI. 2026. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/HepatitisB/FAQ-Liste_HepB_Impfen.html
- Cornberg M et al. S3-Leitlinie der DGVS zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-B-Virusinfektion. Z Gastroenterol. 2021. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-011l_S3_Prophylaxe-Diagnostik-Therapie-der-Hepatitis-B-Virusinfektion_2021-07.pdf
- Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF). Therapeutic vaccine for chronic hepatitis B enters first clinical trial in patients. DZIF. 2025. https://www.dzif.de/en/therapeutic-vaccine-chronic-hepatitis-b-enters-first-clinical-trial-patients
- Robert Koch-Institut (RKI). RKI-Ratgeber – Hepatitis C. 2018. https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_HepatitisC.html
- Sarrazin C et al. Addendum zur S3-Leitlinie „Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus-Infektion“. Z Gastroenterol. 2020. https://www.dgvs.de/wp-content/uploads/2020/11/0701_zgastro-12261841-Addendum-Editorial_Online-PDF.pdf
- World Health Organization (WHO). Elimination of hepatitis by 2030. WHO. 2024. https://www.who.int/health-topics/hepatitis/elimination-of-hepatitis-by-2030
- Sandmann L et al. Antiviral Therapy of Chronic Hepatitis D Virus Infection – Addendum to the S3 Guideline. Z Gastroenterol. 2023. https://www.dgvs.de/wp-content/uploads/2024/02/ZfG_Addendum-HDV_englisch_12.02.24.pdf
- Gilead Sciences. Final Data From the Phase 3 MYR301 Study Demonstrated Longer Treatment With Bulevirtide Was Associated With Sustaining Undetectability After Stopping Treatment. 2025. https://www.gilead.com/news/news-details/2025/final-data-from-the-phase-3-myr301-study-demonstrated-longer-treatment-with-bulevirtide-was-associated-with-sustaining-undetectability-after-stopping-treatment
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Hepatitis E-Virus: Übertragung durch Haus- und Wildschweine und daraus gewonnene Lebensmittel vermeiden. 2025. https://www.bfr.bund.de/assets/01_Veroeffentlichungen/FAQ_deutsch/hepatitis-e-virus-uebertragung-durch-haus-und-wildschweine-und-daraus-gewonnene-lebensmittel-vermeiden.pdf
- Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Screening auf Hepatitis B und C neuer Bestandteil des Gesundheits-Check-ups. Pressemitteilung. 2020. https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/912/
- Deutsche Leberstiftung. Hohe Dunkelziffer bei Hepatitis vermutet. Deutsches Ärzteblatt. 2019. https://www.aerzteblatt.de/news/hohe-dunkelziffer-bei-hepatitis-vermutet-3c446e3d-cbd0-4b24-807f-545262713dc0