Alzheimer: Was schützt das Gehirn?

Dem Vergessen vorbeugen: Die besten Strategien gegen Alzheimer.

Es beginnt mit Kleinigkeiten. Ein Name, der nicht mehr einfällt. Ein Schlüssel, der unauffindbar bleibt. Ein Weg, der plötzlich fremd wirkt. Für die meisten Menschen sind solche Momente harmlose Aussetzer des Alltags. Doch für rund 1,84 Millionen Menschen in Deutschland sind sie der Anfang eines schleichenden Abschieds von der eigenen Biografie [1]. Die Alzheimer-Krankheit, die häufigste Form der Demenz, gilt vielen noch immer als unabwendbares Schicksal des Alterns. Dabei zeigt die Forschung der letzten Jahre ein zunehmend differenzierteres Bild: Bis zu 45 Prozent aller Demenzerkrankungen könnten durch gezielte Prävention verhindert oder zumindest deutlich hinausgezögert werden [2]. Das Gehirn ist kein passives Organ, das dem Verfall hilflos ausgeliefert ist. Es reagiert auf das, was wir ihm geben – an Nahrung, an Bewegung, an Ruhe, an Herausforderung. In einer Zeit, in der der Spätsommer zur Entschleunigung einlädt und der Welt-Alzheimer-Tag am 21. September die Prävention in den Fokus rückt, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage: Was können wir tun, um unser Gehirn zu schützen?

14 Risikofaktoren – und eine Botschaft der Hoffnung

Die Lancet Commission, ein internationales Expertengremium, hat 2024 ihren aktualisierten Bericht zur Demenzprävention vorgelegt. Die zentrale Erkenntnis: Es gibt 14 modifizierbare Risikofaktoren, die sich über die gesamte Lebensspanne verteilen [2]. In der frühen Lebensphase spielt geringe Bildung eine Rolle. Im mittleren Lebensalter sind es Hörverlust, hoher LDL-Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, übermäßiger Alkoholkonsum und traumatische Hirnverletzungen. Im späteren Leben kommen soziale Isolation, Rauchen, Depressionen, körperliche Inaktivität, Diabetes, Luftverschmutzung und Sehverlust hinzu [2]. Gegenüber dem Bericht von 2020 wurden zwei neue Faktoren identifiziert: unbehandelter Sehverlust und ein hoher LDL-Cholesterinspiegel [2].

Die Botschaft ist klar: Demenz ist keine unvermeidbare Alterserscheinung. Die aktuelle S3-Leitlinie „Demenzen“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der DGPPN unterstreicht diese Haltung und empfiehlt die konsequente Kontrolle kardiovaskulärer Risikofaktoren als zentrale Säule der Prävention [3]. Allein 8.000 der jährlich rund 400.000 neuen Demenzfälle in Deutschland gehen auf das Konto von Diabetes [4]. Die Behandlung von Bluthochdruck, die Korrektur von Hör- und Sehverlusten durch entsprechende Hilfsmittel sowie der Verzicht auf das Rauchen sind keine spektakulären Maßnahmen – aber sie wirken.

Bewegung: Dünger für das Gehirn

Unter allen präventiven Maßnahmen genießt körperliche Aktivität die breiteste wissenschaftliche Evidenz. Eine Metaanalyse zeigt, dass regelmäßiges Training das Risiko für Demenz um 28 Prozent und für Alzheimer um 45 Prozent senken kann [5]. Die Mechanismen dahinter sind vielfältig und faszinierend. Aerobes Training – etwa zügiges Gehen, Schwimmen oder Radfahren mit einer Intensität von 50 bis 75 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme – verhindert die altersbedingte Schrumpfung des Hippocampus, jener Hirnregion, die für das Gedächtnis unverzichtbar ist [5].

Ein zentraler Wirkmechanismus ist die Ausschüttung des Brain-Derived Neurotrophic Factor (BDNF), eines Wachstumsfaktors, der das Überleben von Nervenzellen fördert und die neuronale Plastizität stärkt [5]. Darüber hinaus stimuliert Bewegung die Neurogenese im Hippocampus – die Neubildung von Nervenzellen, die noch im Erwachsenenalter möglich ist. Auch auf die Alzheimer-typischen Ablagerungen wirkt Sport: Studien zeigen, dass körperliches Training die Ansammlung von Amyloid-beta-Plaques und die Phosphorylierung von Tau-Proteinen reduziert [5]. Zudem hemmt moderates bis intensives Training entzündungsfördernde Marker wie IL-6, TNF-alpha und CRP und fördert einen anti-inflammatorischen Zustand im Gehirn [5].

Die S3-Leitlinie „Demenzen“ empfiehlt explizit körperliches Training – Krafttraining und aerobes Training – zur Verbesserung der kognitiven Leistung bei Menschen mit leichter kognitiver Störung [3]. Eine Netzwerk-Metaanalyse innerhalb der Leitlinie bestätigt signifikant positive Effekte auf die globale Kognition durch Krafttraining, aerobes Training und Multikomponentenübungen [3]. Wer an warmen Spätsommertagen einen ausgedehnten Spaziergang unternimmt oder im Freibad seine Bahnen zieht, tut also weit mehr als nur den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Das Gehirn isst mit: Ernährung als Schutzschild

Die Ernährung ist ein weiterer Schlüsselfaktor, dessen Bedeutung für die Hirngesundheit zunehmend belegt wird. Im Zentrum der Forschung stehen die Mediterrane Diät und die MIND-Diät (Mediterranean-DASH Intervention for Neurodegenerative Delay). Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2025 bestätigt, dass die strikte Einhaltung der Mediterranen Diät das Risiko für altersbedingten kognitiven Abbau und Alzheimer um 11 bis 30 Prozent senkt [6]. Forscher der Harvard University stellten fest, dass Personen mit den höchsten MIND-Diät-Werten eine um 53 Prozent niedrigere Alzheimer-Rate aufwiesen [7].

Eine Langzeitstudie mit 1.500 Teilnehmern zeigte, dass beide Ernährungsformen mit signifikant besseren kognitiven Werten, niedrigeren Amyloid-Beta- und Tau-Spiegeln sowie reduzierten Entzündungsmarkern einhergehen [8]. Auf Ebene der Mikronährstoffe spielen Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Polyphenole eine entscheidende Rolle. Polyphenole, die reichlich in nativem Olivenöl extra vorkommen, besitzen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und können kognitive Defizite abmildern [6].

Was bedeutet das für den Alltag? Eine Ernährung, die reich an Gemüse, Beeren, Nüssen, Vollkornprodukten, Fisch und Olivenöl ist, schützt das Gehirn. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie warnt zudem explizit vor ultrahochverarbeiteten Lebensmitteln, da diese sich negativ auf die Hirngesundheit auswirken [3]. Die leichte Sommerküche mit frischen Salaten, gegrilltem Fisch und einer Handvoll Walnüssen ist damit nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch eine Investition in die kognitive Zukunft.

Im Schlaf das Gehirn reinigen

Eine der faszinierendsten Entdeckungen der Neurowissenschaften der letzten Jahre betrifft das glymphatische System – ein gehirneigenes Reinigungsprogramm, das nahezu ausschließlich während des Schlafs aktiv ist [9]. Dieses Netzwerk aus Kanälen sorgt dafür, dass schädliche Stoffwechselprodukte wie Beta-Amyloid und Tau-Proteine aus dem Gehirn abtransportiert werden. Besonders effektiv arbeitet dieses System während der tiefen Schlafphasen, wenn synchronisierte neuronale Netzwerke großamplitudige Wellen erzeugen, die den Fluss der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit durch das Hirngewebe fördern [9].

Die klinische Relevanz ist eindrucksvoll belegt: Eine Untersuchung an 82-jährigen kognitiv gesunden Menschen zeigte, dass diejenigen mit der besten Schlafqualität nur in 13 Prozent der Fälle später eine Alzheimer-Erkrankung entwickelten, während dieser Anteil bei denjenigen mit der schlechtesten Schlafqualität bei 20 Prozent lag [10]. Eine Meta-Analyse bestätigt, dass Schlafstörungen das Risiko für eine inzidente Demenz vorhersagen können, wobei Insomnie spezifisch mit der Alzheimer-Krankheit assoziiert ist [11]. Auch neuere Studien deuten darauf hin, dass Einschlafstörungen und der Gebrauch von Schlafmedikamenten das Demenzrisiko erhöhen [12].

Forscher der University of Cambridge konnten 2025 zeigen, dass Störungen des glymphatischen Systems direkt mit der Entwicklung von Demenz zusammenhängen [13]. Mit zunehmendem Alter nimmt die Effizienz dieses Reinigungssystems ab – ein Grund mehr, dem Schlaf die Priorität einzuräumen, die er verdient. Wer in den warmen Augustnächten für kühle Schlafräume sorgt und feste Schlafrituale pflegt, unterstützt damit aktiv die nächtliche Entgiftung seines Gehirns.

Denken schützt vor Vergessen: Die kognitive Reserve

Das Konzept der kognitiven Reserve beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, durch den Aufbau neuronaler Netzwerke und Verbindungen den Auswirkungen von Hirnschädigungen länger standzuhalten. Geistige Aktivität, Bildung und lebenslanges Lernen stärken diese Reserve nachweislich. Eine Analyse von Daten aus 21 longitudinalen Kohorten mit über 600.000 Teilnehmern ergab, dass Einsamkeit das Risiko für Demenz um 31 Prozent erhöht – unabhängig von Depressionen und sozialer Isolation [14]. Spezifisch stieg das Risiko für Alzheimer um 14 Prozent, für vaskuläre Demenz um 17 Prozent [14].

Einsamkeit und soziale Isolation sind dabei verwandte, aber unterschiedliche Konzepte. Einsamkeit ist das subjektive Gefühl, weniger oder qualitativ schlechtere soziale Interaktionen zu haben, als man sich wünscht, während soziale Isolation die objektive physische Trennung von anderen beschreibt [14]. Beide Faktoren wirken sich negativ auf die kognitive Gesundheit aus, weil das Gehirn zu wenig gefordert wird und der Abbau kognitiver Fähigkeiten beschleunigt wird.

Die S3-Leitlinie „Demenzen“ empfiehlt kognitive Stimulation bei Menschen mit leichter bis mittelschwerer Demenz zur Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit und Lebensqualität [3]. Doch auch präventiv gilt: Wer liest, Sprachen lernt, musiziert, Rätsel löst oder sich ehrenamtlich engagiert, baut neuronale Reserven auf, die im Alter schützend wirken. Studien deuten darauf hin, dass geistig anregende Aktivitäten den Beginn einer Alzheimer-Erkrankung um bis zu fünf Jahre hinauszögern können [15]. Die Sommerzeit mit ihren geselligen Zusammenkünften, Reisen und neuen Eindrücken bietet reichlich Gelegenheit, das Gehirn auf angenehme Weise zu fordern.

Stress: Der stille Feind des Gehirns

Chronischer Stress ist ein unterschätzter Risikofaktor für neurodegenerative Erkrankungen. Die anhaltende Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse führt zu einer Überproduktion des Stresshormons Cortisol [16]. Während kurzfristige Cortisolausschüttungen adaptiv sind, wirken chronisch erhöhte Spiegel neurotoxisch – insbesondere auf den Hippocampus [16]. Studien belegen, dass hohe Cortisolwerte im mittleren Lebensalter mit einer verstärkten Amyloid-Ablagerung im Gehirn korrelieren [17]. Besonders bei postmenopausalen Frauen wurde dieser Effekt nachgewiesen, da der neuroprotektive Schutz durch Östrogen wegfällt [17].

Darüber hinaus fördert chronischer Stress Neuroinflammation, oxidativen Stress und eine Dysregulation des Calciumhaushalts in den Zellen, was den neuronalen Zelltod beschleunigt [18]. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft zählt das Einlegen von Pausen und die Sorge für Entspannung ausdrücklich zu ihren zehn Tipps der Demenzprävention [19]. Spezifische Meditationstechniken wie Kirtan Kriya – eine zwölfminütige tägliche Praxis – haben in klinischen Untersuchungen gezeigt, dass sie das Gedächtnis bei Personen mit subjektivem kognitivem Abbau verbessern und die Telomerase-Aktivität um bis zu 43 Prozent steigern können [20].

Der Spätsommer mit seinen langen, warmen Abenden lädt zur Entschleunigung ein. Ob ein Spaziergang durch den Park, eine Meditation im Garten oder ein Nachmittag mit einem guten Buch – jede Form bewusster Entspannung ist ein Beitrag zur Gehirngesundheit.

Neue Horizonte: Früherkennung und Therapie

Die Landschaft der Alzheimer-Diagnostik und -Therapie hat sich in Europa grundlegend gewandelt. Am 15. April 2025 erhielt Lecanemab (Leqembi) die EU-Zulassung für die Behandlung von Alzheimer im Frühstadium [21]. Im September 2025 folgte die Zulassung von Donanemab (Kisunla) [22]. Beide Antikörper zielen auf die Reduktion von Amyloid-Plaques im Gehirn ab und stellen die ersten krankheitsmodifizierenden Therapien dar, die in Europa verfügbar sind.

Parallel dazu revolutionieren blutbasierte Biomarker die Diagnostik. Im Mai 2025 ließ die US-FDA den ersten Bluttest zur Unterstützung der Alzheimer-Diagnostik zu, der eine Sensitivität von 91,7 Prozent und eine Spezifität von 97,3 Prozent erreicht [23]. Die Alzheimer’s Association veröffentlichte im Juli 2025 ihre erste klinische Praxisleitlinie für Bluttests und empfiehlt, dass Tests mit einer Sensitivität und Spezifität von jeweils über 90 Prozent als Ersatz für die bisherigen Goldstandards – Amyloid-PET-Bildgebung oder Liquoruntersuchungen – dienen können [24]. Auch die im März 2025 aktualisierte deutsche S3-Leitlinie integriert nun explizit Empfehlungen zu blutbasierten Biomarkern [25].

Diese Entwicklungen bedeuten: Die Früherkennung wird einfacher, kostengünstiger und weniger invasiv. Wer frühzeitig Veränderungen erkennt, kann frühzeitig handeln – sei es durch Lebensstiländerungen oder durch die neuen medikamentösen Optionen.

Fazit

Die Forschung zeichnet ein zunehmend klares Bild: Das Gehirn ist kein statisches Organ, das dem Verfall passiv ausgeliefert ist. Es ist ein dynamisches System, das auf Bewegung, Ernährung, Schlaf, geistige Anregung und emotionale Ausgeglichenheit reagiert. Die 14 modifizierbaren Risikofaktoren der Lancet Commission sind keine abstrakte Statistik – sie sind eine Landkarte der Möglichkeiten. Nicht jeder Mensch wird durch Prävention vor Alzheimer geschützt, und nicht jede Erkrankung lässt sich verhindern. Doch die Erkenntnis, dass fast die Hälfte aller Fälle beeinflussbar ist, verändert die Perspektive grundlegend. Es ist, wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft betont, nie zu früh und nie zu spät, das eigene Demenzrisiko zu senken [19]. In einer Gesellschaft, die immer älter wird und in der bis 2050 bis zu 2,7 Millionen Menschen mit Demenz leben könnten [1], ist diese Botschaft nicht nur medizinisch relevant – sie ist gesellschaftlich drängend.

FAQ – Häufige Fragen zu Alzheimer-Prävention

Kann man Alzheimer vorbeugen?
Ja, bis zu 45 Prozent aller Demenzfälle könnten laut der Lancet Commission 2024 durch die Beeinflussung von 14 modifizierbaren Risikofaktoren verhindert oder verzögert werden. Bewegung, gesunde Ernährung und soziale Kontakte sind zentrale Schutzfaktoren.

Wie schützt Bewegung vor Alzheimer?
Regelmäßiges aerobes Training senkt das Alzheimer-Risiko um bis zu 45 Prozent. Sport fördert die Ausschüttung des Wachstumsfaktors BDNF, stimuliert die Neurogenese im Hippocampus und reduziert die Ablagerung schädlicher Amyloid-Plaques.

Welche Ernährung schützt das Gehirn?
Die Mediterrane Diät und die MIND-Diät senken das Alzheimer-Risiko um 11 bis 53 Prozent. Empfohlen werden Gemüse, Beeren, Nüsse, Vollkornprodukte, Fisch und Olivenöl. Ultrahochverarbeitete Lebensmittel sollten gemieden werden.

Warum ist Schlaf wichtig für die Alzheimer-Prävention?
Im Tiefschlaf aktiviert das Gehirn sein glymphatisches Reinigungssystem, das schädliche Ablagerungen wie Beta-Amyloid abtransportiert. Menschen mit schlechter Schlafqualität entwickeln häufiger Alzheimer als gute Schläfer.

Was ist das glymphatische System?
Das glymphatische System ist ein gehirneigenes Reinigungsnetzwerk, das vor allem im Tiefschlaf aktiv ist. Es spült Stoffwechselabfälle und toxische Proteine aus dem Gehirn und schützt so vor neurodegenerativen Erkrankungen.

Erhöht Einsamkeit das Alzheimer-Risiko?
Ja, eine Analyse mit über 600.000 Teilnehmern zeigt, dass Einsamkeit das Demenzrisiko um 31 Prozent erhöht. Soziale Kontakte fordern das Gehirn und stärken die kognitive Reserve, die vor Alzheimer schützt.

Gibt es neue Medikamente gegen Alzheimer?
Seit 2025 sind in Europa zwei krankheitsmodifizierende Antikörper zugelassen: Lecanemab und Donanemab. Sie reduzieren Amyloid-Plaques im Gehirn und verlangsamen den kognitiven Abbau im Frühstadium der Erkrankung.

Kann ein Bluttest Alzheimer erkennen?
Ja, seit 2025 gibt es FDA-zugelassene Bluttests mit über 90 Prozent Genauigkeit. Sie messen Biomarker wie p-tau217 und können als kostengünstige Alternative zu Amyloid-PET-Scans oder Liquoruntersuchungen eingesetzt werden.

Hinweis: Dieser Beitrag informiert und ersetzt keine medizinische Beratung oder Behandlung.

Quellen & Forschungsstand

  1. Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Deutsche Alzheimer Gesellschaft stellt neue Zahlen zur Demenz vor: In den kommenden Jahren immer mehr Menschen betroffen. Pressemitteilung. 2024. https://www.deutsche-alzheimer.de/artikel/deutsche-alzheimer-gesellschaft-stellt-neue-zahlen-zur-demenz-vor-in-den-kommenden-jahren-immer-mehr-menschen-betroffen
  2. Livingston G, et al. Dementia prevention, intervention, and care: 2024 report of the Lancet standing Commission. The Lancet. 2024. https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(24)01296-0/fulltext
  3. DGN e.V. & DGPPN e.V. (Hrsg.). S3-Leitlinie Demenzen. AWMF-Register Nr. 038-013. 2024. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-013
  4. Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Weltdiabetestag 2024: Allein 8.000 der 400.000 neuen Demenz-Fälle pro Jahr gehen auf das Konto von Diabetes. 2024. https://www.dgn.org/artikel/weltdiabetestag-2024-allein-8-000-der-400-000-neuen-demenz-falle-pro-jahr-gehen-auf-das-konto-von-diabetes
  5. Pahlavani HA. Exercise therapy to prevent and treat Alzheimer’s disease. Frontiers in Aging Neuroscience. 2023. https://doi.org/10.3389/fnagi.2023.1243869
  6. Fekete M, et al. The role of the Mediterranean diet in reducing the risk of cognitive impairment, dementia, and Alzheimer’s disease: a meta-analysis. Geroscience. 2025. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39797935/
  7. Harvard T.H. Chan School of Public Health. Diet Review: MIND Diet. The Nutrition Source. 2024. https://nutritionsource.hsph.harvard.edu/healthy-weight/diet-reviews/mind-diet/
  8. Liu X, et al. The long-term neuroprotective effect of MIND and Mediterranean diet on patients with Alzheimer’s disease. Scientific Reports. 2025. https://www.nature.com/articles/s41598-025-17055-5
  9. Schmidt KC / Alzheimer Deutschland. Das glymphatische System: Tiefer Schlaf schützt das Gehirn. Alzheimer Deutschland. 2024. https://www.alzheimer-deutschland.de/alzheimer-praevention/praevention-wissenschaft/glymphatisches-system-tiefer-schlaf-gehirn
  10. Freund W, Weber F. Funktion des Schlafs und Behandlung der primären Insomnie. Deutsches Ärzteblatt Int. 2023; 120: 863–70. https://www.aerzteblatt.de/pdf/120/50/m863.pdf
  11. Shi L, et al. Sleep disturbances increase the risk of dementia: A systematic review and meta-analysis. Sleep Medicine Reviews. 2018. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1087079217300114
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  22. Alzheimer Europe. Alzheimer Europe welcomes the positive European Medicines Agency opinion on donanemab. Alzheimer Europe News. 2025. https://www.alzheimer-europe.org/news/alzheimer-europe-welcomes-positive-european-medicines-agency-opinion-donanemab
  23. U.S. Food and Drug Administration (FDA). FDA Clears First Blood Test to Help Evaluate Amyloid Plaques in Adults Being Evaluated for Alzheimer’s Disease. FDA News Release. 2025. https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-clears-first-blood-test-help-evaluate-amyloid-plaques
  24. Alzheimer’s Association. Alzheimer’s Association Releases Its First Clinical Practice Guideline for Blood-Based Biomarker Tests. AAIC Press Release. 2025. https://aaic.alz.org/releases-2025/clinical-practice-guideline-blood-based-biomarkers.asp
  25. DGN/DGPPN. Demenzen: Aktualisierte S3-Leitlinie mit neuen Empfehlungen zu Biomarkern und Palliativversorgung. DGN Artikel. 2025. https://www.dgn.org/artikel/demenzen-aktualisierte-s3-leitlinie-mit-neuen-empfehlungen-zu-biomarkern-und-palliativversorgung