Halt finden: Was Menschen durch seelische Krisen trägt

Zugehörigkeit, Sinn und Struktur lösen eine Krise nicht auf Knopfdruck. Doch sie können einen tragfähigen Boden bilden, bis professionelle Hilfe greift und das Leben wieder weiter wird.
Die spirituelle Bedeutung von Akzeptanz

Akzeptanz beginnt dort, wo der innere Streit mit dem bereits Geschehenen endet. Spirituell verstanden ist sie weder Schönreden noch Kapitulation, sondern eine klare Gegenwartsbeziehung: Das Herz darf fühlen, was ist, während der Verstand prüft, was als Nächstes möglich wird.
Die besten Heilpflanzen für die Nerven: Was wirklich belegt ist

Lavendel, Baldrian oder doch Johanniskraut? Welche Heilpflanze sinnvoll sein kann, hängt davon ab, ob Angst, Unruhe, Schlafprobleme oder eine depressive Episode im Vordergrund stehen. Die Forschung zeigt: Einige Präparate helfen wahrscheinlich – doch „pflanzlich“ bedeutet weder automatisch wirksam noch risikofrei.
Was ist ein Komplextrauma (komplexe PTBS)?

Wiederholte oder lang anhaltende Traumatisierungen können Spuren hinterlassen, die weit über klassische Angstreaktionen hinausreichen. Die ICD-11 beschreibt dafür die komplexe posttraumatische Belastungsstörung: eine klar definierte Diagnose, die PTBS-Symptome mit anhaltenden Problemen der Emotionsregulation, des Selbstbildes und der Beziehungsgestaltung verbindet.
Die Heilkraft von Frieden

Frieden klingt zunächst nach Politik. Doch er beginnt auch im Körper: als Moment, in dem Wachsamkeit nachlässt, der Atem freier wird und Begegnung wieder möglich erscheint. Äußerer und innerer Frieden sind keine Arzneimittel – aber sie schaffen Bedingungen, unter denen Gesundheit, Regeneration und Verbundenheit wahrscheinlicher werden.
MBSR: Achtsamkeit als Stress- und Trauma-Hilfe

Stress sitzt nicht nur „im Kopf“: Er verändert Atmung, Muskeltonus, Schlaf, Aufmerksamkeit und den Umgang mit Gefühlen. MBSR kann helfen, diese Schleife zwischen Körper und Psyche früher wahrzunehmen und bewusster zu unterbrechen. Bei Traumafolgen ist die Lage anspruchsvoller: Achtsamkeit kann unterstützen, ersetzt aber keine traumaspezifische Behandlung.
Anti-Kriegs-Tag: Die gesundheitlichen Folgen von Krieg

Krieg verletzt nicht nur durch Schüsse und Explosionen. Er zerstört zugleich die Bedingungen, unter denen Menschen gesund bleiben oder wieder gesund werden können: medizinische Versorgung, sauberes Wasser, Nahrung, Schutz, soziale Beziehungen und Zukunftssicherheit. Die gesundheitlichen Folgen von Krieg reichen deshalb von akuten Traumata bis zu Erkrankungen, die noch Jahre nach dem Ende der Gewalt fortbestehen.
September 2026 bei sana.wiki: Herz & Hirn: Ein starkes Duo

Wenn der Sommer leiser wird, rücken zwei Taktgeber unserer Gesundheit in den Mittelpunkt: Herz und Gehirn. Im September 2026 verbinden wir Herz-Kreislauf-Prävention, Gedächtnis, seelische Stabilität, Haut- und Zahngesundheit sowie Patientensicherheit zu einer integrativen Landkarte für den Alltag.
Die Notfall-Apotheke für zu Hause

Wenn spätsommerliche Hitze auf Grillabende, Fahrradstürze und Wespen trifft, entscheidet nicht die Größe der Hausapotheke, sondern ihre Passgenauigkeit. Wer in Ruhe sortiert, was wirklich hilft, gewinnt im Ernstfall Minuten – und im Alltag Gelassenheit. Dieser Beitrag kartiert, was Behörden, Leitlinien und Studien empfehlen, wo traditionelle Hausmittel ihren Platz haben und wo die Belege schlicht fehlen.
Internationaler Tag der Ersten Hilfe

Am zweiten Samstag im September erinnert der Internationale Tag der Ersten Hilfe daran, dass die Rettungskette nicht mit dem Notarztwagen beginnt, sondern mit einem Menschen, der hinsieht und handelt. In Deutschland beginnt heute mehr als jede zweite Wiederbelebung vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes – und trotzdem stagniert die Überlebensrate bei knapp elf Prozent. Dieser Beitrag ordnet ein, was von den klassischen Erste-Hilfe-Maßnahmen wirklich belegt ist, was Leitlinien inzwischen anders formulieren und wo die Lücke zwischen Wissen und Handeln liegt.